Home / Haar / Haarausfall / Haarausfall bei Frauen – Ursachen & Behandlung

Haarausfall bei Frauen – Ursachen & Behandlung

Haarausfall bei Frauen

Haarausfall bei Frauen wird immer häufiger ein Thema. Von Haarausfall (auch Alopezie oder Alopecia genannt) spricht man, wenn man täglich mindestens 100 Haare verliert und dies über Wochen hinweg.

Während die Ursache bei Männern häufig erblich bedingt ist, entsteht bei Frauen hingegen der Haarausfall meist aufgrund von starker körperlicher und seelicher Belastung. Aber auch Hormone und Nährstoffmangel sind ein häufiger Grund, welcher zu Haarausfall führen kann.

Es gibt diverse Arten von Alopezie. Häufig verbreitet ist der diffuse Haarausfall, welcher meist aufgrund eines Nährstoffmangels ensteht. Aber auch Schildrüsenerkrankungen, oder Medikamente können die Ursache sein. Hierbei werden die Haare im Gesamten lichter. Daneben gibt es auch den Kreisrunden Haarausfall (Alopecia areata). So bezeichnet man den Haarverlust, wenn dieser Kreisförmig entsteht und sich so kahle Stellen am Kopf bilden. Es wird vermutet, dass ein solcher Verlust der Haare durch eine Störung des Körpereigenen Immunsystems entsteht. Meist sind hiervon Kinder und Jugendliche betroffen. Und auch Frauen sind häufiger betroffen, als Männer.

Natürlich können nicht nur Männer unter erblich bedingtem Haarverlust leiden, auch Frauen können diesen vererbt bekommen. Jedoch bekommen Frauen hierbei meist keine Glatze, sondern meist werden die Haare im Scheitelbereich dünner.

In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, welche Ursachen zu Haarausfall bei Frauen führen können, und was Sie dagegen tun können.

 

Haarausfall aufgrund eines Vitamin & Nährstoffmangels

 

Eine der häufigsten Ursachen ist der Mangel an wertvollen Nährstoffen. Dieser Mangel kann zu einem diffusem Haarausfall führen. Im Jahr 2008 gab es eine groß angelegte Studie (Nationale Verzehrstudie II). Bei dieser Studie wurden fast 20 000 deutschsprachige Bundesbürger auf einen Nährstoffmangel untersucht. Das Ergebnis war schockierend!

  • 90% der Bevölkerung aller Altersklassen leiden unter einem Vitamin D Mangel
  • 80% leiden an einem Folsäuremangel
  • 75% der Frauen im gebährfähigen Alter weisen einen Eisenmangel auf
  • Jeder Zweite Bundesbürger leidet an einem Vitmain E-Mangel

Der Mangel entsteht meist durch die industriell verarbeiteten Lebensmittel. Jedoch kann ein Mangel auch durch Diäten und unausgewogene Ernährung entstehen.

Aber vor allem die Nährstoffe Biotin, Zink und Selen können zur Erhaltung gesunder Haare, Haut und Nägel beitragen. Achten Sie daher auf eine ausgewogene Ernährung. Wenn Sie die Nährstoffe nicht ausreichend zu sich führen können, können zum Beispiel Nahrungsergänzungsmittel wie die Haar Vitamine von NaroVital helfen, den Mangel auszugleichen.

Top 5 Biotin Lieferanten:

Rinderleber 100 μg / 100 g
Erdnüsse 34 μg / 100 g
Bananen 5 μg / 100 g
Walnüsse 20 μg / 100 g
Brie 5 μg / 100 g

 

Top 5 Zink Lieferanten:

 Kürbiskerne 7 mg / 100 g
 Haferflocken  4,1 mg / 100 g
 Paranüsse  4 mg / 100 g
 Linsen (getrocknet)  3,7 mg / 100 g
 Erdnüsse (geröstet)  3,4 mg / 100 g

 

Top 5 Selen Lieferanten:

Thunfisch 82 μg / 100 g
Rosenkohl 18 μg / 100 g
Sojabohnen 19 μg / 100 g
Paranüsse 100 μg / 100 g
Emmentaler 11 μg / 100 g

 

 

Nahrungsergänzungsmittel gegen Nährstoffmangel

Sind Nahrungsergänzungsmittel wirklich notwendig? Nein – denn über eine ausgewogene Ernährung sollten ausreichend Nährstoffe aufgenommen werden. Sollte es Ihnen jedoch nicht gelingen den Mangel auszugleichen, können Nahrungsergänzungsmittel hierbei helfen.

NaroVital Hair-Power beinhaltet 60 hochkonzentrierte Kapseln mit insgesamt 17 Nährstoffen. Biotin, Zink und Selen tragen zur Erhaltung normaler Haare bei. Die Kapseln sind sowohl vegan, als auch laktose-, gluten- und zuckerfrei. Außerdem wird Hair-Power zu 100% in Deutschland produziert.

 

Hormonell bedingter Haarausfall

 

Neben einem Nährstoffmangel, können auch die Hormone für den Haarausfall bei Frauen verantwortlich sein. Dies kann vor allem während den Wechseljahren und nach einer Schwangerschaft der Fall sein. Denn bei einer Schwangerschaft produziert der Körper vermehrt Östrogen, wodurch die Haare meist voller sind und glänzen. Nach der Schwangerschaft sinkt der Östrogenspiegel plötzlich ab, wodurch der hormonell bedingte Haarausfall bei Frauen verstärkt zum Vorschein kommt. Das gleiche passiert zum Beispiel auch beim Absetzen der Anti-Babypille.

Bis sich das natürliche Haarwachstum und der Hormonspiegel sich wieder eingestellt haben, kann es mehrere Monate dauern.

Bei den Wechseljahren sind nicht immer die Hormone am Haarverlust schuld, auch wenn diese stark beteiligt sind. Jedoch liegt die Ursache hier meist in der Überempfindlichkeit der Haarwurzeln gegenüber dem Hormon DHT (Dihydrotestosteron), welches auch bei Männern meist für den Haarausfall verantwortlich ist. Hierbei spricht man meist auch von hormonell-anlagebedingtem Haarausfall. Helfen können dabei Haarwuchsmittel mit dem Wirkstoff Minoxidil, welchen man zum Beispiel in Regaine (Werbelink) finden kann.

Bei einer Hormonell bedingten Alopezie empfehlen wir ein Gespräch mit Ihrem Arzt.

 

 

Erblich bedingter Haarausfall bei Frauen

 

Etwa jede zweite Frau leidet unter einer erblich bedingten Alopezie. Während es bei Männern meist mit Geheimratsecken beginnt und sich später bis auf den Hinterkopf ausbreitet, verläuft dies bei Frauen anders. Bei Frauen dünnt sich das Haar entlang des Scheitels aus, sodass die Kopfhaut durchschimmert. Vor allem wenn ein Elternteil unter einem erblich bedingten Haarverlust leidet, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass dieser vererbt wurde.

Bei dieser Art der Alopezie entwickeln die Haarwurzeln eine Überempfindlichkeit gegenüber DHT (Dehydrotestosteron), welches aus dem körpereigenen Testosteron stammt. Dehydrotestosteron verkleinert hierbei die Haarfollikel, wodurch nur noch eingeschränkt Haare produziert werden können.

Meist tritt diese Art im Alter von 30-40 Jahren auf. Bei Männern kann das Medikament Finasterid helfen, welches das DHT blockt, jedoch gibt es hierfür noch keine Langzeitbeobachtungen und Frauen dürfen dieses Medikament nicht einnahmen. Eine andere Möglichkeit, welche auch von Frauen angewendet werden kann, sind Mittel mit dem Wirkstoff Minoxidil. Dieses Haarwuchsmittel gibt es meist in Form einer Lösung oder Schaum, welches täglich auf die betroffenen Stellen aufgetragen werden muss. Anfangs kann es zu verstärktem Haarausfall kommen. Nach etwa drei Monaten sollten erste Verbesserungen des Haarwachstums sichtbar sein.

Es gibt eine Studie, welche von einem US Forschungsteam an 381 weiblichen Testpersonen über einen Zeitraum von 48 Wochen durchgeführt wurde. Bei 9 von 10 Frauen hat sich das Haarwachstum verbessert.

Regaine Frauen Schaum finden Sie bei Amazon, oder in Ihrer Apotheke. Regaine bei Amazon ansehen (Werbelink)

 

 

Krankheiten als Ursache für den Haarverlust

Natürlich können auch diverse Infektionen, wie Pilzinfektionen, Infektionen mit Bakterien oder Viren, Neurodermitis oder andere Hautkrankheiten zum Verlust der Haare führen.

Übersicht an Krankheiten die für den Haarausfall verantwortlich sein können:

  • Gürtelrose
  • Scharlach
  • Grippe
  • Typhus
  • Pilzinfektionen
  • Wundrose
  • Karbunkel
  • Impetigo contagiosa
  • Herdgeschehen
  • Syphilis
  • Neurodermitis
  • Tumore
  • Schuppenflechte
  • Schilddrüsenerkrankungen

Aber auch nach einer Verätzung mit Säure oder Lauge können die Haarfollikel dauerhaft zerstört sein. Je nach Krankheit tritt die Alopezie nur vorübergehend oder dauerhaft auf.

 

 

Falsche Haarpflege als Ursache für Haarausfall bei Frauen

 

Neben all den bisher genannten Ursachen, kann der Verlust der Haare auch durch die falsche Haarpflege auftreten. Zuerst einmal sollte gesagt sein, dass viel nicht immer viel hilft. Denn zu häufiges Haare föhnen, waschen und glätten kann den Haaren schaden. Wenn Sie bisher täglich Ihre Haare gewaschen haben, versuchen Sie Ihre Haare die nächsten Wochen nur noch alle zwei Tage zu waschen. Außerdem achten Sie darauf, dass Sie Ihren Haartrockner nicht zu heiß einstellen und ausreichend Abstand zur Kopfhaut halten – hier empfehlen sich etwa 20 cm Abstand. Am besten ist es, wenn Sie Ihre Haare an der Luft trocknen lassen und auf einen Haartrockner verzichten.

Beim Shampoonieren sollten Sie ein ph-neutrales Shampoo, wie zum Beispiel ein Baby-Shampoo, oder ein Produkt mit Kamillenextrakt verwenden. Lassen Sie das Shampoo nicht zu lange auf Ihrem Kopf, sondern shampoonieren Sie nur kurz. Anschließend sollten Sie Ihre Haare gründlich ausspülen, so dass sich kein Schaum mehr in den Haaren befindet. Verwenden Sie hierzu am besten kühles Wasser, da hierdurch die Haarwurzeln besser durchblutet werden und die Poren sich dabei verschließen.

Für das Styling der Haare sollten Produkte verwenden werden, welche alkoholfrei sind, da Alkohol die Haare austrocknen kann.

Sollten Sie Ihre Haare färben, ist es ratsam, dies in Zukunft von einem Profi machen zu lassen, da man als Leie viele Fehler machen kann. Es ist zudem empfehlenswert, die Haare davor nicht zu waschen, da so die natürliche Fettschicht verloren gehen kann, welche Ihre Kopfhaut schützt.

 

 

Weitere Ursachen

 

Neben den bisher genannten Ursachen, gibt es noch eine Vielzahl an weiteren Ursachen. Zu diesen gehören zum Beispiel Stress und Medikamente.

Aufgrund der Vielzahl an möglichen Ursachen, empfehlen wir Ihnen ein Gespräch mit Ihrem Arzt. Nur so kann die genaue Ursache für Ihren Haarausfall gefunden werden. Neben Medikamente gibt es noch diverse weitere Behandlungsmöglichkeiten. Oft reichen hier schon Hausmittel aus.

Übersicht über die Möglichen Ursachen:

  • Nährstoffmangel
  • Anlage bedingt
  • Stress
  • Medikamente
  • Schwangerschaft
  • Wechseljahre
  • Chemotherapie
  • Infektionen
  • Falsche Haarpflege
  • Schilddrüsenerkrankung

 

Bildquellen:

Designed by Freepik

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.